ARC24 - Das online Versicherungsportal

Motorrad-Versicherung

 

Informationen

Wer ein Motorrad besitzt, kommt um eine Versicherung nicht herum. In Österreich besteht eine Versicherungspflicht: Motorräder werden nur dann zugelassen, wenn eine Versicherungsbestätigung vorliegt. Diese Bestätigung kann der Zulassungsstelle in Form einer Versicherungsbestätigungsnummer mitgeteilt werden. Die Motorrad-Versicherung unterscheidet sich in 3 Versicherungsbereiche, in Haftpflicht-, Teilkasko- und Vollkaskoversicherung.

Die Motorrad-Haftpflichtversicherung deckt Schadensersatzansprüche Dritter, die durch das versicherte Fahrzeug entstanden sind, ab. Das bedeutet: Verursacht der Versicherte Schäden an anderen Fahrzeugen oder Personen, werden die Kosten hierfür von seiner Motorrad-Haftpflichtversicherung übernommen. Die Teilkasko- und Vollkaskoversicherung ersetzt die Schäden am versicherten Fahrzeug, wobei nicht entscheidend ist, ob der Schaden durch Eigen- oder Fremdverschulden entstanden ist. Die Teilkaskoversicherung bietet Versicherungsschutz gegen Brand, Explosion, Naturgewalten, Haarwildschäden, Tierbisse, Entwendung, insbesondere Diebstahl, unbefugten Gebrauch durch betriebsfremde Personen, Raub und Unterschlagung. Die Vollkasko leistet darüber hinaus für Schäden durch mut- und böswillige Handlungen Dritter und für Schäden durch selbstverschuldete Unfälle.

Eine Besonderheit in der KFZ-Versicherung ist das Saison-Kennzeichen, welches bei Motorradfahrern sehr häufig vorkommt. Da viele Motorradfahrer im Winter nicht fahren, wird das Motorrad nur über die warme Jahreszeit hin angemeldet. Um sich den behördlichen Weg der Kennzeichenhinterlegung und den administrativen Aufwand zu ersparen, gibt es Anbieter, die einen sogenannten Hinterlegungsverzicht anbieten. Mit dieser Klausel wird auf die Verwendung des versicherten Fahrzeuges in der Zeit vom 01.11 bis zum 01.03 des jeweils darauffolgenden Jahres verzichtet, dafür wird ein Nachlass bis zu 40 % eingeräumt.

Die Tarifierug in der Motorrad-Versicherung ist sehr aufwendig, da der Versicherungsschutz exakt auf das individuelle Risiko hin angepasst wird. Eine scheinbar geringfügige Abweichung führt zu einer Veränderung der Risikosituation und damit zu einer anderen Prämie. Die Motorrad-Versicherung kennt eine Reihe wesentlicher Ausschlüsse und Einschränkungen, die von einigen Anbietern als besondere Einschlüsse hinzugefügt werden können oder bereits in der Standarddeckung inkludiert sind. Deshalb lohnt es sich vor Abschluss, Anbieter und deren Preis-Leistungs-Verhältnisse zu vergleichen.

 

Wichtige Fragen

Wer ist versichert?

Versichert ist der Versicherungsnehmer, der Eigentümer und Halter der berechtigte Lenker, Einweiser und Insasse.

Ab wann greift die Versicherung?

Der Versicherungsschutz beginnt in der Regel mit Ausstellung der Versicherungsbestätigung. Mit Erhalt der Polizze beginnt die Prämienzahlungspflicht. Wird die Erstprämie nicht bezahlt, ist die Versicherung leistungsfrei und kann auch vom Vertrag zurücktreten. Geraten Sie mit den Folgeprämien in Verzug, mahnt die Versicherung Sie zuerst schriftlich unter Setzung einer Zahlungsfrist von zwei Wochen. Wird die Prämie innerhalb dieser zwei Wochen nicht bezahlt, ist die Versicherung leistungsfrei.

Ende des Versicherungsvertrages

Wurde der Vertrag auf mindestens ein Jahr abgeschlossen, so verlängert er sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn er nicht unter Einhaltung der Kündigungsfrist – das ist in der Kfz-Haftpflichtversicherung immer ein Monat – vor dem Ablauftermin schriftlich (am besten eingeschrieben) gekündigt wird.
Nach einem Schadenfall kann in der Kfz-Haftpflichtversicherung ohne Angabe von Gründen gekündigt werden.

Achtung: Wird das haftpflichtversicherte Fahrzeug verkauft, geht die Versicherung automatisch auf den Käufer über, der den Versicherungsvertrag aber mit einer Frist von einem Monat kündigen kann.

Kfz-Haftpflichtversicherung – was ist das?

Teilkaskoversicherung:

Auch „Elementarkaskoversicherung“ genannt, deckt Schäden aufgrund von Diebstahl, Brand, Wildunfällen, Lawinen, Sturm, Überschwemmungen, Hagel und Schneedruck ab.

Vollkaskoversicherung:

Die Vollkaskoversicherung (oder auch „Kollisionskaskoversicherung“) deckt zusätzlich zu den Schäden der Teilkasko alle Schäden ab, die bei einem Unfall unabhängig vom Verschulden oder durch böse Absicht fremder Personen entstanden sind. Bei einem neuen Motorrad wird meist die etwas teurere Vollkaskoversicherung empfohlen, weil sie umfassender absichert.

Was ersetzt die Kaskoversicherung?

•  Notwendige Reparaturkosten

•  Notwendige Bergungs- und Abschleppkosten bis zur nächsten Werkstätte

•  Rückholkosten bis zu einem bestimmten Prozentsatz des Wiederbeschaffungswertes im Falle eines Diebstahls oder Raubes
  des Fahrzeuges

•  Voraussichtliche Kosten der Wiederherstellung bei Veräußerung des Fahrzeuges im beschädigten Zustand

•  Im Totalschadenfall den Wiederbeschaffungswert abzüglich des Restwertes des beschädigten Fahrzeuges

Nicht versichert sind:

•  Brems-, Betriebs-und reine Bruchschäden, wie zum Beispiel mechanische Defekte, Abnützungsschäden usw.

•  Schäden, die durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten verursacht werden

•  Wertminderung

Welche Schäden werden abgedeckt?

Ersetzt werden die berechtigten Ansprüche aus Schäden, die dritte Personen durch Ihr Kraftfahrzeug erleiden – und zwar bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme. Ihre Versicherung verteidigt Sie aber auch gegen unberechtigt gegen Sie erhobene Ansprüche.

Nicht versichert sind:

•  Schäden am versicherten Fahrzeug selbst (möglich ist das in der Kaskoversicherung)

•  Sonstige Sachschäden des Eigentümers oder Halters des versicherten Fahrzeuges

Besonderheiten:

Sollten Sie keinen Kfz-Haftpflichtversicherer für Ihr Kraftfahrzeug finden (z. B. weil Sie von drei Versicherern abgelehnt wurden), hat der Gesetzgeber die Möglichkeit der „Zuweisung“ des Risikos an eine Versicherung geschaffen. Diese Zuweisung wird durch den österreichischen Versicherungsverband (VVO) vorgenommen und hat in der Regel eine höhere Versicherungsprämie zur Folge.

Was ist im Falle eines Schadens zu tun?

•  Sofort anhalten, Unfallstelle absichern

•  Bei Verletzten Erste Hilfe leisten, Rettung und Polizei verständigen

•  Daten mit Unfallgegner austauschen (Name, Anschrift, Versicherung, Kennzeichen)

•  Unfallbericht ausfüllen, wenn möglich Fotos machen

•  Unfall binnen einer Woche bei der Versicherung melden und die Sachlage schildern

Tipp: Den Europäischen Unfallbericht (EUB) verwenden!
Sind Klagen, Zahlungsbefehle oder Strafverfügungen, also gerichtliche oder verwaltungsbehördliche Maßnahmen ergriffen worden, ist Ihre Versicherung ebenfalls umgehend darüber zu informieren. Achtung auf Fristen und Termine. Wichtig: Die Nichtbeachtung dieser Pflichten kann auch hier zur Leistungsfreiheit der Versicherung führen.

Was muss ich bei einem Wechselkennzeichen beachten?

In Österreich ist es möglich, eine einzige Kennzeichentafel für bis zu drei zugelassene Fahrzeuge zu verwenden. Dieses sogenannte Wechselkennzeichen muss auf jenes Fahrzeug montiert werden, mit dem man fahren will. Nur wenn zwei Fahrzeuge in dieselbe Kategorie fallen (zum Beispiel zwei Motorräder) und das Format der Kennzeichentafeln gleich ist, kann ein Wechselkennzeichen ausgestellt werden. Eine Kombination von Pkw und Motorrad ist nicht möglich.

 

Quellenangabe: vvo.at, wikipedia.at

Kfz-Zulassung

Ich möchte mein Auto an- bzw. abmelden:

Notwendige Unterlagen für die An- und Abmeldung eines Kraftfahrzeuges oder Anhängers:
Sämtliche Unterlagen und Dokumente sind im Original beizubringen, wobei die Vorlage einer Kopie des Gewerbescheines oder des Auszuges aus dem Gewerberegister als ausreichend anerkannt wird. Leasing- oder Kammerbestätigungen und Prüfgutachten gemäß § 57a KFG 1967, die vom Aussteller per Fax oder Mailübermittlung direkt an die Zulassungsstelle übermittelt werden, sowie Meldenachweise, die von der Meldebehörde direkt übermittelt werden, gelten ebenfalls als Originaldokumente.

Welche Unterlagen benötigen Sie bei der Anmeldung?

• Nachweis der Identität (z. B. Führerschein)

• Nachweis der örtlichen Zuständigkeit:
– Anfrage beim zentralen Melderegister durch die Zulassungsstelle bei einer natürlichen Person
– Firmenbuchauszug bzw. Gewerberegisterauszug bei einer juristischen Person

• Besitznachweis (z. B. Kaufvertrag, Benützungsüberlassungserklärung bei einem Leasingfahrzeug)

• Genehmigungsgrundlage
– Fahrzeug-Genehmigungsnachweis (Übereinstimmungsbescheinigung, Datenauszug aus der Genehmigungsdatenbank,
Typenschein oder Einzelgenehmigungsbescheid) bei der erstmaligen Anmeldung in Österreich
– Fahrzeug-Genehmigungsdokument (Fahrzeug-Genehmigungsnachweis + Teil 2 der Zulassungsbescheinigung mit
Abmeldevermerk) bei einer neuerlichen Anmeldung in Österreich

• Versicherungsbestätigung (Eine Versicherungsbestätigung erhalten sie binnen 3 Tage zu einer Zulassungsstelle ihrer Wahl)

Bitte informieren Sie uns!

•  Prüfgutachten nach § 57a KFG (bei einem Gebrauchtfahrzeug)

•  Vollmacht (bei einer Anmeldung durch einen Vertreter)

Was kostet ein Standardfall?

Gesetzliche Zulassungsgebühr für die Behörde EUR 119,80

Gestehungskosten für eine Standard-Kennzeichentafelgarnitur EUR 18,00

Gestehungskosten für eine Begutachtungsplakette EUR 1,90

Kostenersatz für den zulassenden Versicherer EUR 47,30

Kosten einer Anfrage beim zentralen Melderegister durch die Zulassungsstelle EUR 1,00

Gesamtkosten inkl. MwSt. EUR 188,00

Welche Unterlagen benötigen Sie bei der Abmeldung?

•  Teil 1 der Zulassungsbescheinigung

•  Fahrzeug-Genehmigungsdokument (Fahrzeug-Genehmigungsnachweis + Teil 2 der Zulassungsbescheinigung)

•  Kennzeichentafel(n)

•  Vollmacht (bei einer Abmeldung durch einen Vertreter)

Für Abmeldungen fallen keine zusätzlichen Kosten mehr an.

Die nächste Kfz-Zulassungsstelle

Wenn Sie eine Kfz Zulassungsstelle suchen, finden Sie hier alle Zulassungsstellen in Ihrer Umgebung:
Kfz-Zulassungsstelle finden

Zulassungsschein im Scheckkartenformat

Jetzt neu! Holen Sie sich Ihren Zulassungsschein im Scheckkartenformat.
modern – praktisch – sicher
Fahrzeugbesitzer haben jetzt die Wahl! Statt des bekannten Papier-Zulassungsscheins können Sie auch einen Zulassungsschein im praktischen Scheckkartenformat anfordern.

Die Vorteile des neuen Scheckkartenzulassungsscheins

•  Praktisches, handliches Format – genauso groß wie Ihre e-card.

•  Platzsparend, weil sechsmal kleiner als der Papier-Zulassungsschein.

•  Robust, da aus widerstandsfähigem Material.

•  Sicher – hohe Fälschungssicherheit durch spezielle Sicherheitsmerkmale.

Wie kommen Sie zu Ihrem neuen Scheckkartenzulassungsschein?

Die Beantragung ist wie bisher persönlich bei jeder Zulassungsstelle Ihres Wohnsitzes möglich.
•  Der Antrag auf einen neuen Zulassungsschein kann im Zuge einer Fahrzeuganmeldung, einer Änderung und auch jederzeit bei
laufender Zulassung gestellt werden.
•  Der Scheckkarten¬zulassungs¬schein ist für einen Aufpreis von EUR 22,00 erhältlich.

Mehr Details finden Sie unter: www.scheckkartenzulassungsschein.at

Kfz-Versicherung wechseln

Falls  Sie Ihre Kfz Versicherung wechseln wollen, beachten Sie, dass außer dem Bonus-Malus-System auch andere Bemessungsmodelle für die Prämie zulässig sind.

Versicherungswechsel ganz einfach:

1.    Kündigungsmöglichkeiten beachten
2.    Kündigungsformular ausdrucken
3.    ausfüllen, unterschreiben und eingeschrieben einschicken
4.    Versicherung hier online buchen
5.    wir hinterlegen innerhalb von 3 Tagen die Versicherungsbestätigung
6.    Sie erhalten die neue Polizze

Wichtig ist dabei, dass die Prämie unverzüglich einbezahlt wird, damit Ihr Versicherungsschutz ununterbrochen gewährleistet werden kann.

 

Versicherung kündigen

Bitte ausfüllen, ausdrucken und unterschreiben und an ihre Versicherung eingeschrieben senden.
Tipp: Machen Sie sich eine Kopie davon.

Wie und wann kann ich einen Versicherungsvertrag kündigen?

Versicherungsverträge werden meistens auf 3-10 Jahre abgeschlossen und können generell zum Ablauf unter Einhaltung der Kündigungsfrist (1-3 Monate) gekündigt werden. Verträge, welche nach dem 31. März 1994 abgeschlossen wurden, können zum Ablauf des dritten Jahres (§8 Abs. 3 VersVG) unter Einhaltung der Kündigungsfrist (1-3 Monate) gekündigt werden. Danach besteht ein jährliches Kündigungsrecht unter Einhaltung der Kündigungsfrist (1-3 Monate).
Verträge, welche vor dem 31. März 1994 abgeschlossen wurden, können nur mit einer Kündigungsfrist von sechs Monaten vor Ablauf des jeweiligen Versicherungsjahres gekündigt werden.

Achtung: Aus Beweisgründen sollten Sie die Kündigung rechtzeitig und eingeschrieben einschicken und darauf achten, dass sie bereits vor Beginn der Kündigungsfrist bei der Versicherung einlangt.

Dauerrabatt:

•    Bei Verträgen zwischen 3 und 10 Jahren wird meist ein Prämiennachlass in Form eines Dauerrabatts gewährt.
•    Bei vorzeitiger Kündigung verlangt der Versicherer diesen für die in Anspruch genommenen versicherten Jahre anteilig zurück.

Rücktritt von Verträgen:

•    Als Verbraucher haben Sie das Recht, gemäß § 3 KschG (Konsumentenschutzgesetz) innerhalb von 1 Woche ab Erhalt der
   Polizze vom Vertrag zurückzutreten, wenn der Vertrag auf Veranlassung des Werbers außerhalb der Geschäftsräumlichkeiten
–   des Versicherers abgeschlossen wurde. Dieses Recht besteht nicht, wenn der Konsument das Geschäft selbst angebahnt hat.
•    Wenn Sie Ihre schriftliche Vertragserklärung persönlich beim Versicherer abgegeben haben, können Sie gemäß § 5b VersVG
–   unter bestimmten Voraussetzungen innerhalb von 2 Wochen vom Vertrag zurücktreten: u.a. dann, wenn Sie keine Kopie der
   Vertragsunterlagen erhalten haben. Der Rücktritt muss schriftlich erfolgen.

–   Beispiel: „Gemäß § 5b VersVG trete ich von o.a. Vertrag zurück.“
•    Gemäß § 1a VersVG kann der Versicherer nach Ihrem Rücktrittsantrag auf eine Bindungsfrist bestehen. Diese Frist darf
–   höchstens 6 Wochen betragen, außer es wurde eine längere Bindungsfrist vereinbart.

Kündigung von Verträgen

Kfz-Haftpflicht, Kasko und Kfz-Rechtsschutzversicherung
•    Ablauf des Vertrags gemäß § 14 KHVG (Kündigungsfrist: 1 Monat)
•    Kündigung gemäß § 14a KHVG (Kündigungsfrist: 1 Monat ab Mitteilung)
•    Das versicherte Kraftfahrzeug wurde behördlich abgemeldet und verkauft (keine Kündigungsfrist)
•    Kfz-Rechtsschutzversicherung (Art. 17 Pkt. 5 ARB) (keine Kündigungsfrist)

Beispiel: „Ich kündige die Rechtsschutzversicherung aufgrund von Risikowegfall.“

Elementarsparten: Unfall, Rechtsschutz, Eigenheim, Haushalt, etc.

•    Bei unangemessener Fristsetzung durch den Versicherer (keine Kündigungsfrist)

–   Beispiel: „Der Vertrag ist gemäß § 6 Abs 1 KSchG abgelaufen. Ich ersuche um rückwirkende Stornierung und
–   Rücküberweisung der irrtümlich eingezahlten Prämie.“
•    Kündigung der Haushaltsversicherung wegen Übersiedlung (Art. 3 Pkt 4 ABH) (Kündigungsfrist: vor dem Umzug)

–   Beispiel: „Der Umzug beginnt einen Tag nach o.a. Kündigungsdatum.“
•    Erwerbskündigung gemäß § 70 VersVG
–   (Kündigungsfrist: 1 Monat nach dem Erwerb bzw. nach Kenntniserlangung von der Versicherung)
–   Beispiel: „Als Erwerber des versicherten Risikos kündige ich alle dafür bei Ihnen bestehenden Versicherungen im eigenen
   sowie im Namen aller Miteigentümer.“

WICHTIG: Wir bemühen uns stets, alle Inhalte aktuell und vorselektiert anzubieten. Jedoch können wir nicht für Aktualität und Richtigkeit garantieren und somit auch keine Haftung für daraus resultierende Schäden übernehmen.

 

Sie haben folgende Möglichkeiten für einen Rücktritt:

§ 1a VersVG
§ 3 KschG
§ 3a KschG
§ 5 VersVG
§ 5b VersVG
§ 165a VersVG

Antragsbindefrist wurde nicht eingehalten
Haustürgeschäfte
Begünstigung durch Dritte wurde nicht eingehalten
Polizze weicht vom Antrag ab
Nichtausfolgung von Antragskopie und/oder Bedingungen
Rücktritt bei Lebensversicherungsverträgen

Sie haben folgende Möglichkeiten für eine Kündigung:

§ 6 Abs. 1 Z 2 KschG
§ 8 Abs. 2 VersVG
§ 8 Abs. 3 VersVG
§ 14 KHVG
§ 14a KHVG
§ 60 Abs. 1 VersVG
§ 68 VersVG
§ 70 Abs. 2 VersVG
§ 96 VersVG
§ 113 VersVG
§ 158 VersVG
§ 165 VersVG
§ 191b Abs. 3 VersVG

Ablaufkündigung / kein Hinweis auf Verlängerungsklausel (nur für Konsumentenverträge)
Stillschweigende Verlängerung der Vertragsdauer
Ablaufkündigung für 3-Jahresverträge
Kfz-Haftpflichtverträge
Prämienerhöhung in der Kfz-Haftpflichtversicherung
Doppelversicherung
Wegfall des versicherten Interesses
Besitzwechselkündigung (Erwerberkündigung)
Kündigung der Feuerversicherung nach dem Versicherungsfall
Kündigung der Hagelversicherung nach dem Versicherungsfall
Kündigung der Haftpflichtversicherung nach dem Versicherungsfall
Kündigung von Lebensversicherungen
Ablaufkündigung für alte 10-Jahresverträge (abgeschlossen vor dem 1.4.1994)

Rücktrittsmöglichkeiten für den Versicherer:

§ 38 VersVG

Zahlungsverzug bei der Erstprämie

Kündigungsmöglichkeiten für den Versicherer:

§ 6 VersVG
§ 10 VersVG
§ 14 VersVG
§ 24 VersVG
§ 39 VersVG
§ 70 Abs. 1 VersVG

Vorsätzliche Schadensfallherbeiführung, Obliegenheitsverletzung
Nichtanzeigen einer Wohnungsänderung
Konkurs des Versicherungsnehmers
Kündigung wegen Gefahrerhöhung
Zahlungsverzug bei der Folgeprämie
Besitzwechselkündigung (Kündigung durch den Versicherer)

§ 1a VersVG – Antragsbindefrist wurde nicht eingehalten:
Die sechswöchige Antragsbindungsfrist wurde überschritten. (Eine längere Frist ist nur wirksam, wenn sie im Einzelnen ausgehandelt wurde.)
Der Versicherungsnehmer kann ohne Einhaltung einer Frist vom Vertrag zurücktreten.

Zurück nach oben

§ 3 KschG – Haustürgeschäfte:
Rücktrittsrecht bei Haustürgeschäften. Das bedeutet, der Abschluss erfolgte auf Verlassung des Abschlusswerbers (Mitarbeiter des Versicherers) außerhalb der Geschäftsräumlichkeiten des Versicherers.
Fristen:
•    wenn im Antrag auf die Rücktrittsmöglichkeit hingewiesen wird: 1 Woche ab Polizzenzugang
•    ohne Hinweis: 1 Monat ab Polizzenzugang

Kein Rücktrittsrecht hat der Konsument:
•    wenn er das Geschäft selbst angebahnt hat
•    wenn dem Zustandekommen des Geschäftes keine Besprechung vorausgegangen ist

Zurück nach oben

§ 3a KschG – Begünstigung durch Dritte wurde nicht eingehalten:
Das Rücktrittsrecht nach § 3a KschG besteht dann, wenn der Versicherer mit steuerlicher Begünstigung oder mit Mitwirkung Dritter (z.B. Assistance-Leistung) wirbt und diese Zusagen nicht oder nur in erheblich geringerem Umfang eintreten.
Frist: 1 Monat ab Erhalt der Polizze.

Zurück nach oben

§ 5 VersVG – Polizze weicht vom Antrag ab:
Wenn die Polizze vom Inhalt des Antrags in wesentlichen Punkten (zuungunsten des Versicherungsnehmers) abweicht (Laufzeit, Prämie, Sparten, Einschlüsse, …), müssen die Abweichungen aus der Polizze deutlich ersichtlich sein. Wünscht der Versicherungsnehmer diesen geänderten Vertragsinhalt nicht, so kann er innerhalb von 1 Monat zurücktreten.
Widerspricht der Versicherungsnehmer nicht innerhalb dieser Frist, so gilt der Vertrag in der vom Versicherer geänderten Form.

Zurück nach oben

§ 5b VersVG – Nichtausfolgung von Antragskopie und/oder Bedingungen:
Dem Versicherungsnehmer sind bei Antragsstellung keine Antragskopie und/oder keine Versicherungsbedingungen ausgehändigt worden. Der Vertrag hätte länger als 6 Monate laufen sollen.

Hier gibt es drei Möglichkeiten:
1.    Der Versicherungsnehmer erhält die Polizze + Versicherungsbedingungen + Belehrung über sein Rücktrittsrecht +
     Informationen gem.  § 9a/18b VAG: Das Rücktrittsrecht beträgt 2 Wochen ab Erhalt der Polizze.
2.    Der Versicherungsnehmer erhält die Polizze, die Belehrung über sein Rücktrittsrecht + Informationen gem. § 9a/18b VAG,
–     jedoch keine Versicherungsbedingungen (vor Antragsunterfertigung!): Das Rücktrittsrecht beträgt 1 Monat ab Erhalt der Polizze.
3.    Der Versicherungsnehmer erhält die  Polizze + Versicherungsbedingungen + Informationen gem.  §  9a/18b  VAG, wird aber
–     nicht über sein Rücktrittsrecht belehrt: Der Versicherungsnehmer hat ein immerwährendes Rücktrittsrecht.

Zurück nach oben

§ 165a VersVG – Rücktritt bei Lebensversicherungsverträgen:
Bei Lebensversicherungen hat der Versicherungsnehmer die Möglichkeit, binnen zweier Wochen nach dem Zustandekommen des Vertrags von diesem zurückzutreten. Hat der Versicherer vorläufige Deckung gewährt, ist für diesen Zeitraum Prämie zu bezahlen. Hat der Versicherer der Verpflichtung zur Bekanntgabe seiner Anschrift (§ 9a Abs. 1Z1 VAG) nicht entsprochen, so beginnt die Frist zum Rücktritt erst zu laufen, wenn dem Versicherungsnehmer diese Anschrift bekannt wird.

Ausnahmen:
•    Gruppenversicherungsverträge
•    Verträge mit einer Laufzeit von weniger als 6 Monaten

Zurück nach oben

§ 6 Abs. 1 Z2 KschG – Ablaufkündigung / kein Hinweis auf Verlängerungsklausel (nur für Konsumentenverträge):
Wenn der Versicherer verabsäumt, den Versicherungsnehmer zeitgerecht auf die stillschweigende Verlängerung des Vertrags über die vereinbarte Laufzeit hinaus aufmerksam zu machen, ist eine Kündigung unter Hinweis auf das KschG möglich. Die vorgeschriebene Prämie darf noch nicht eingezahlt sein.

Zurück nach oben

§ 8 Abs. 2 VersVG – Stillschweigende Verlängerung der Vertragsdauer:
Versicherungsverträge mit unbestimmter Laufzeit können von beiden Seiten zum Ablauf jedes Versicherungsjahres gekündigt werden. Die Kündigungsfrist muss für beide Teile gleich sein und darf nicht weniger als 1 Monat und nicht mehr als 3 Monate betragen. Auf das Kündigungsrecht kann einverständlich bis zur Dauer von 2 Jahren verzichtet werden.

Zurück nach oben

§ 8 Abs. 3 VersVG – Ablaufkündigung für 3-Jahresverträge:
Ist der Versicherungsnehmer Verbraucher im Sinne des KschG, so kann er ein Versicherungsverhältnis, das für eine Dauer von mehr als 3 Jahren abgeschlossen wurde, zum Ende des dritten Jahres oder jedes darauffolgenden Jahres mit einer Frist von 1 Monat schriftlich kündigen.

Zurück nach oben

§ 14 KHVG – Kfz-Haftpflichtverträge:
Kfz-Haftpflichtversicherungen sind jährlich kündbar. Sie können jedes Jahr zum dem Vertragsbeginn folgenden Monatsersten gekündigt werden.
Frist: 1 Monat

Zurück nach oben

§ 14a KHVG – Prämienerhöhung in der Kfz-Haftpflichtversicherung:
Wird das Recht der einseitigen Prämienerhöhung ausgeübt, so kann der Versicherungsnehmer den Vertrag kündigen. Die Frist beginnt zu laufen, sobald die Informationen über die Prämienerhöhung beim Versicherungsnehmer eingegangen sind. (Dieser Paragraf bezieht sich nur auf Kfz-Haftpflichtverträge.)
Frist: 1 Monat

Zurück nach oben

§ 60 Abs. 1 VersVG – Doppelversicherung:
Hat der Versicherungsnehmer irrtümlich einen zweiten Versicherungsvertrag für ein Risiko abgeschlossen, sodass eine Doppelversicherung entsteht, so kann er verlangen, dass der jüngere Vertrag aufgehoben oder die Versicherungssumme, unter verhältnismäßiger Minderung der Prämie, auf den Teilbetrag herabgesetzt wird, der durch die frühere Versicherung nicht gedeckt ist.
Frist: 1 Monat ab Kenntniserlangung

Zurück nach oben

§ 68 VersVG – Wegfall des versicherten Interesses:
Fällt das versicherte Interesse weg, so kann der Versicherungsnehmer ohne Frist den Vertrag kündigen.
Bei Haushaltsversicherungen gilt folgende Sonderregelung:
•    Bei Wohnungswechsel übersiedelt der Vertrag mit an die neue Adresse, sofern dort nicht eine ausreichende
   Haushaltsversicherung besteht.
•    Bei Verträgen nach den ABH 1989 (Allgemeine Haushalts-Bedingungen) kann der Versicherungsnehmer kündigen, sofern er die
   Kündigung vor Beginn der Übersiedlung ausspricht.

Zurück nach oben

§ 70 Abs. 2 VersVG – Besitzwechselkündigung (Erwerberkündigung):
Der Erwerber ist berechtigt, das Versicherungsverhältnis zu kündigen. Die Kündigung kann nur mit sofortiger Wirkung oder auf den Schluss der laufenden Versicherungsperiode erfolgen. Das Kündigungsrecht erlischt, wenn es nicht innerhalb eines Monats nach dem Erwerb ausgeübt wird. Hatte der Erwerber von der Versicherung keine Kenntnis, so bleibt das Kündigungsrecht bis zum Ablauf eines Monats vom Zeitpunkt an bestehen, in welchem der Erwerber von der Versicherung Kenntnis erlangt hat.

Zurück nach oben

§ 96 VersVG – Kündigung der Feuerversicherung nach dem Versicherungsfall:
•    Nach Eintritt eines Versicherungsfalles in der Feuerversicherung ist jeder Teil (sowohl Versicherer als auch
   Versicherungsnehmer!) berechtigt, das Versicherungsverhältnis zu kündigen. Die Kündigung ist nur bis zum Ablauf eines Monats
   seit dem Abschluss der Verhandlungen über die Entschädigung zulässig. Der Versicherer hat eine Kündigungsfrist von einem
–   Monat einzuhalten. Der Versicherungsnehmer kann nicht für einen späteren Zeitpunkt als den Schluss der laufenden
–   Versicherungsperiode kündigen.
•    Diese Regelung gilt nicht für Bündelprodukte (z.B. Haushaltsversicherung)!

Zurück nach oben

§ 113 VersVG – Kündigung der Hagelversicherung nach dem Versicherungsfall:
•    Nach dem Eintritt eines Versicherungsfalles in der Hagelversicherung ist jeder Teil (sowohl Versicherer als auch
   Versicherungsnehmer!) berechtigt, das Versicherungsverhältnis zu kündigen: der Versicherer nur für den Schluss der
   Versicherungsperiode, in welcher der Versicherungsfall eingetreten ist, der Versicherungsnehmer spätestens für diesen
–   Zeitpunkt.
•    Diese Regelung gilt nicht für Bündelprodukte (z.B. Haushaltsversicherung)!

Zurück nach oben

§ 158 VersVG – Kündigung der Haftpflichtversicherung nach dem Versicherungsfall:
•    Hat nach dem Eintritt eines Versicherungsfalles in der Haftpflichtversicherung der Versicherer seine Verpflichtung zur Leistung
–   der Entschädigung dem Versicherungsnehmer gegenüber anerkannt oder die Leistung der fälligen Entschädigung verweigert, so
   ist jeder Teil (sowohl Versicherer als auch Versicherungsnehmer!) berechtigt, das Versicherungsverhältnis zu kündigen. Das
   Gleiche gilt, wenn der Versicherer dem Versicherungsnehmer die Weisung erteilt, es über den Anspruch des Dritten zum
   Rechtsstreit kommen zu lassen.
•    Diese Regelung gilt nicht für Bündelprodukte (z.B. Haushaltsversicherung)!

Zurück nach oben

§ 165 VersVG – Kündigung von Lebensversicherungen:
Sind in der Lebensversicherung laufende Prämien zu entrichten, so kann der Versicherungsnehmer das Versicherungsverhältnis jederzeit für den Schluss der laufenden Versicherungsperiode kündigen.
•    In der Erlebensversicherung besteht die Möglichkeit des Rückkaufs. Der Vertrag muss mindestens 10 % der Vertragslaufzeit
   oder 3 Jahre bestanden haben. (In den meisten Fällen ist diese Vertragsbeendigung ungünstig, da der Rückkaufwert in den
   ersten Jahren niedriger ist als die eingezahlten Prämien.)
•    Der Versicherungsnehmer kann nach mindestens 10 % der Laufzeit oder 3 Jahren zum Schluss der laufenden
–   Versicherungsperiode die Umwandlung in eine prämienfreie Versicherung verlangen.

Zurück nach oben

§ 191b Abs. 3 VersVG – Ablaufkündigung für alte 10-Jahresverträge (abgeschlossen vor dem 1.4.1994):
Konsumentenverträge, die vor dem 1.4.1994 abgeschlossen wurden, kann der Versicherungsnehmer zum Ende jeder Versicherungsperiode (seit 31.12.1999) mit einer Frist von 6 Monaten schriftlich kündigen.

Zurück nach oben

§ 38 VersVG – Zahlungsverzug bei der Erstprämie:
Zahlt der Versicherungsnehmer die Erstprämie nach Abschluss eines Versicherungsvertrags und Aufforderung zur Prämienzahlung nicht innerhalb von 14 Tagen, kann der Versicherer vom Vertrag zurücktreten. Es gilt als Rücktritt, wenn der Anspruch auf die Prämie nicht innerhalb dreier Monate vom Fälligkeitstag an gerichtlich geltend gemacht wird. Tritt nach Ablauf der Frist der Versicherungsfall ein, ist der Versicherer leistungsfrei, außer wenn den Versicherungsnehmer an der verspäteten Zahlung kein Verschulden trifft. Die hier beschriebenen Rechtsfolgen (Rücktritt oder Leistungsfreiheit) bestehen nur, wenn der Versicherer darauf hingewiesen hat.

Zurück nach oben

§ 6 VersVG – Vorsätzliche Schadensfallherbeiführung, Obliegenheitsverletzung:
Werden vom Versicherungsnehmer vertraglich vereinbarte Obliegenheiten verletzt, so kann der Versicherer den Vertrag fristlos kündigen. Die Kündigung muss innerhalb eines Monats ab Kenntniserlangung über die Obliegenheitsverletzung ausgesprochen werden.

Zurück nach oben

§ 10 VersVG – Nichtanzeigen einer Wohnungsänderung:
Hat der Versicherungsnehmer seine Wohnung geändert, die Änderung aber dem Versicherer nicht mitgeteilt, so genügt für eine Willenserklärung, die dem Versicherungsnehmer gegenüber abzugeben ist, die Absendung eines eingeschriebenen Briefes nach der letzten dem Versicherer bekannten Wohnung. Die Erklärung wird in dem Zeitpunkt wirksam, in welchem sie ohne die Wohnungsänderung bei regelmäßiger Beförderung dem Versicherungsnehmer zugegangen wäre. Das Gleiche gilt auch für Gewerbebetriebe.

Zurück nach oben

§ 14 VersVG – Konkurs des Versicherungsnehmers:
Der Versicherer kann sich für den Fall der Eröffnung des Konkurses oder des Ausgleichsverfahrens über das Vermögen des Versicherungsnehmers die Befugnis ausbedingen, das Versicherungsverhältnis mit einer Frist von einem Monat zu kündigen. Das Gleiche gilt für den Fall, dass die Zwangsverwaltung der versicherten Liegenschaft bewilligt wird.

Zurück nach oben

§ 24 VersVG – Kündigung wegen Gefahrerhöhung:
•    Erhöht der Versicherungsnehmer ohne Einwilligung des Versicherers die Gefahr oder lässt eine Gefahrenerhöhung vornehmen,
   so kann der Versicherer das Versicherungsverhältnis ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen. Beruht die Verletzung
   nicht auf einem Verschulden des Versicherungsnehmers, so muss dieser die Kündigung erst mit dem Ablauf eines Monats gegen
–   sich gelten lassen.
•    Das Kündigungsrecht erlischt, wenn es nicht innerhalb eines Monats von dem Zeitpunkt an ausgeübt wird, in welchem der
–   Versicherer von der Erhöhung der Gefahr Kenntnis erlangt, oder wenn der Zustand wiederhergestellt ist, der vor der Erhöhung
–   bestanden hat.

Zurück nach oben

§ 39 VersVG – Zahlungsverzug bei der Folgeprämie:
Wird die Folgeprämie vom Versicherungsnehmer nicht bezahlt, kann der Versicherer dem Versicherungsnehmer eine Nachfrist von mindestens 2 Wochen setzen und auf die Rechtsfolgen nach Ablauf dieser Nachfrist hinweisen. Bleibt die Prämie nach Ablauf der Nachfrist unbezahlt, kann der Versicherer fristlos kündigen. Die Kündigung kann auch gemeinsam mit der Nachfrist zum Ende derselben ausgesprochen werden.

Zurück nach oben

§ 70 Abs. 1 VersVG – Besitzwechselkündigung (Kündigung durch den Versicherer):
Wird die versicherte Sache vom Versicherungsnehmer veräußert, so ist der Versicherer berechtigt, dem Erwerber das Versicherungsverhältnis unter Einhaltung einer Frist von einem Monat zu kündigen. Das Kündigungsrecht erlischt, wenn der Versicherer es nicht innerhalb eines Monats vom Zeitpunkt an ausübt, in welchem er von der Veräußerung Kenntnis erlangt hat.

Zurück nach oben